Neuer Vorstand gewählt

12. Januar 2019  Allgemein

Auf der Mitgliederversammlung der LINKEN Ortsverband Filder wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Sprecher des Ortsverbandes Filder ist nun Disney Kriegel aus Leinfelden-Echterdingen (L.-E.), als sein Stellvertreter wurde Sascha Hofmann ebenfalls aus L.-E. bestätigt.
Als Beisitzer wurden Steffen Rose, Filderstadt, und Moritz Schiffmann, L.-E., gewählt.

Claudia Moosmann, Mitglied im Kreisvorstand Esslingen der LINKEN und Gemeinderätin in L.-E. war als Referentin geladen und berichtete zum Thema Wohnen:

Es gibt nach wie vor zu wenige Sozialwohnungen.
Auch in L.-E. konnte kein Neubau erstellt werden, weil z.B. noch viele Einsprüche der Nachbarn laufen.
Den Gemeinden fällt es sehr schwer, Bauland zu erwerben, weil viele Grundstücksbesitzer grundsätzlich ungern und noch dazu für den sozialen Wohnungsbau verkaufen.
Die Mieten steigen trotzdem weiter.
Verantwortlich dafür sind die Bundesregierung in Berlin bzw. das Gesetz zur energetischen Sanierung.
In diesem Gesetz ist die Bezuschussung der Sanierung geregelt und natürlich auch, wie die Immobilienbesitzer die Kosten auf die Mieter umlegen können.
Die bisherige Modernisierungsumlage beträgt 11 % der Sanierungskosten pro Jahr pro Mieter. Für Modernisierungen, die ab dem 01.01.2019 angekündigt werden, gilt dann die “abgesenkte” Modernisierungsumlage in Höhe von 8 %.

Ein Rechenbeispiel für die bisherige Umlage:
Bei angenommenen Sanierungskosten in Höhe von 100.000 € entspricht eine  Umlage in Höhe von 11% einem Betrag von 11.000 €. Dies ergibt, geteilt durch 12 Monate, eine Mieterhöhung von 916,67 € pro Monat. Eine Sanierung kann daher ohne Weiteres eine reale Mieterkostenhöhung von mehr als 100% bedeuten und die Mieter bezahlen innerhalb von etwas mehr als 9 Jahren die gesamten Sanierungskosten.
Von einer Absenkung der Miete nach diesem Zeitraum ist natürlich keine Rede!

Claudia Moosmann, Mitglied im Kreisvorstand Esslingen der LINKEN und Gemeinderätin in L.-E. war als Referentin geladen und berichtete zum Thema Wohnen:

Es gibt nach wie vor zu wenige Sozialwohnungen.
Auch in L.-E. konnte kein Neubau erstellt werden, weil z.B. noch viele Einsprüche der Nachbarn laufen.
Den Gemeinden fällt es sehr schwer, Bauland zu erwerben, weil viele Grundstücksbesitzer grundsätzlich ungern und noch dazu für den sozialen Wohnungsbau verkaufen.
Die Mieten steigen trotzdem weiter.
Verantwortlich dafür sind die Bundesregierung in Berlin bzw. das Gesetz zur energetischen Sanierung.
In diesem Gesetz ist die Bezuschussung der Sanierung geregelt und natürlich auch, wie die Immobilienbesitzer die Kosten auf die Mieter umlegen können.
Die bisherige Modernisierungsumlage beträgt 11 % der Sanierungskosten pro Jahr pro Mieter. Für Modernisierungen, die ab dem 01.01.2019 angekündigt werden, gilt dann die “abgesenkte” Modernisierungsumlage in Höhe von 8 %.

Ein Rechenbeispiel für die bisherige Umlage:
Bei angenommenen Sanierungskosten in Höhe von 100.000 € entspricht eine  Umlage in Höhe von 11% einem Betrag von 11.000 €. Dies ergibt, geteilt durch 12 Monate, eine Mieterhöhung von 916,67 € pro Monat. Eine Sanierung kann daher ohne Weiteres eine reale Mieterkostenhöhung von mehr als 100% bedeuten und die Mieter bezahlen innerhalb von etwas mehr als 9 Jahren die gesamten Sanierungskosten.
Von einer Absenkung der Miete nach diesem Zeitraum ist natürlich keine Rede!