Haushaltsrede der Freunde der Filderpiraten e.V.

07. Februar 2016  Aktion, OV Filder, Position

Gemeinderatssitzung am 03.02.2016
Haushaltsrede der Freunde der Filderpiraten e.V.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren,
Mehr Transparenz, Mitbestimmung und Demokratie ist das Ziel der Freunde der Filderpiraten
e.V. Unser Ziel als Gemeinderäte von L-E muss es sein einen langfristig ausgeglichenen
Haushalt aufzustellen.

Ganzen Beitrag lesen »

Das heimliche Schulgeld

29. Januar 2016  Position, Pressemitteilung

Das heimliche Schulgeld
Private Nachhilfe ist nicht nur ein Ausdruck für die Fehlleistungen des bundesdeutschen Bildungssystems, sondern es belastet Kinder und Jugendliche zusätzlich. Die 900 Millionen Euro, die für private Nachhilfe ausgegeben werden sind heimliches Schulgeld.
Wenn 14 Prozent der Schülerinnen und Schüler Nachhilfe in Anspruch nehmen müssen, stimmt etwas nicht mit dem Schulsystem. Es ist auch bezeichnend, dass Ganztagsschulen das besser hinkriegen. Ein stressarmer strukturierter Schultag kann besser auf unterschiedliche Lerntempi Rücksicht nehmen als die vollgestopfte  Halbtagsschule. Außerdem helfen andere Lernstrategien, bei denen mehr in kleineren Lerngruppen gemeinsam gelernt wird, individuelle Förderung praktiziert und Unterschiedlichkeit als Chance für alle begriffen werden. Teure private Nachhilfe wird dann unnötig. Dafür aber brauchen wir gut ausgestattete Schulen mit modernen Unterrichtsmitteln und ausreichend Lehrkräften.
Heinrich Brinker, Die Linke Kirchheim

Miltär am Limit – Gott sei Dank!

29. Januar 2016  Position, Pressemitteilung

Miltär am Limit – Gott sei Dank!
Und wieder wird das Lied der leidenden Bundeswehr gesungen. Wenn man den letzten Medienberichten Glauben schenken soll, dann ist mit der Bundeswehr nicht viel los. Flugzeuge fliegen nicht, Schiffe schwimmen nicht, Maschinengewehre treffen nicht. Kaum zu glauben, dass Deutschland das überlebt hat. Aber jetzt haben SPD und CDU erkannt, dass dringend investiert werden muss. 130 Mrd. zusätzlich, kein Problem.
Wie war das noch mit der Finanzierung der Flüchtlinge? Kein Geld für die Kommunen. Fluchtursachen bekämpfen? Friedliche Konfliktlösung ? Fehlanzeige.
130 Milliarden Euro. für humanitäre Lösungen sind das Gebot der Stunde, um langfristig Fluchtursachen zu bekämpfen.
Heinrich Brinker, Die Linke Kirchheim

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt

29. Januar 2016  Position, Pressemitteilung

2,2 MillionenEuro Unterkunftskosten von Hartz-IV-Haushalten in Kreis Esslingen in 2014 nicht von Jobcentern gedeckt
„Wohnen gehört zu den sozialen Grundrechten. Die Deckung der Wohnkosten von Hartz-IV-Leistungsberechtigten ist die Aufgabe der Jobcenter. Diese werden zu Lasten der Betroffenen nur unzureichend erfüllt. Nach Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit (Statistik) durch DIE LINKE ergibt sich, dass auch in Esslingen Hartz-IV-Leistungsberechtigte 224 Euro ihrer Wohnkosten nicht von den Jobcentern finanziert bekommen. Sie müssen also jeden Monat zusätzlich 19 Euro selber aus den Regelleistungen aufbringen. Dies geht zu Lasten der Mittel, die eigentlich der Sicherung ihres Lebensunterhalts dienen sollen. Die Unterdeckung des Existenzminimums ist leider auch bei uns in Esslingen alltägliche Realität,“ erklärt Heinrich, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Esslingen.

Ganzen Beitrag lesen »

Unsere Kandidaten für die Landtagswahl

05. Januar 2016  Aktion, Allgemein, Wahlen

070

 

Wahlkreis Kirchheim, Heinrich Brinker

 

Heinrich 2 2015Bild2

Wahlkreis: 8, Kirchheim
Name: Heinrich Brinker
Geburtsdatum: 21.05.1957 in Sögel, Niedersachsen
Familienstand: Geschieden, zwei erwachsene Söhne
Ausbildung: 1985 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Niedersachsen, aber seit 1987 im IT Bereich Automotive tätig. Aktuell bin ich als Abteilungsleiter im Bereich Service Management für Geschäftskunden in einem deutschen Telekom Konzern tätig.
Beruflicher Lebensweg:
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen aufgewachsen. Aufgrund der Bildungsreform in den 60er Jahren hatte ich das Glück, dass in unserer Samtgemeinde ein Gymnasium eingerichtet wurde und ich das Abitur machen konnte.
Ich habe an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg die einphasige Lehrerausbildung (Modellversuch: duales Lehrerstudium) zum Gymnasiallehrer für Geschichte und Arbeitslehre/Technik abgeschlossen.
Leider wurden zu diesem Zeitpunkt keine Lehrer für diese Fächer eingestellt.

Daraufhin habe ich mich in einer weiteren Ausbildung zum EDV Organisator weitergebildet. Diese Kenntnisse wurde in den Betrieben nachgefragt, und so konnte ich 1987 meine Kariere im Rechenzentrum im Daimler Werk Bremen beginnen.
Als Service Manager arbeitete ich zunächst in Norddeutschland dann in Stuttgart und schließlich international.
All diese Aufgaben waren mit vielen Reisen verbunden.2006 entschloss ich mit meiner Familie von Bremen nach Kirchheim zu ziehen, um die Reisetätigkeit zu reduzieren und mehr Zeit für die Familie zu haben.
Kirchheim ist in den letzten 10 Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich fühle mich mit dieser Stadt verbunden, engagiere mich in mehreren Initiativen und habe mich zum Stadtführer qualifiziert.

Politischer Werdegang.
Kriegsdienstverweigerung
Arbeit in der Fachschaft und Mitglied des Asta der Universität, Mitglied in der Gewerkschaft
Elternarbeit und 10 Jahre Schulelternsprecher
Mitarbeit in Friedensinitiative in Bremen und Kirchheim
1999Eintritt in den PDS aufgrund des Jugoslawien Krieges – Bruch des Völkerrechts
2007 Gründung des Ortsverbandes Die Linke Kirchheim
Aktuelles Engagement und Mitgliedschaften:
Ver.di
Kirchheimer Bündnis gegen S21
Zukunftswerkstadt Kirchheim
Kirchheimer Bündnis gegen TTIP
Mehr Demokratie BaWü
Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC)
Rosa Luxemburg Stiftung
Stadtführer Kirchheim unter Teck
Politische Schwerpunkte:
Wohnungspolitik: Seit Jahren wird der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Aufgrund der Flüchtlinge hat sich diese Notsituation verschärft. Neben der Anschlussunterbringung muss der soziale Wohnungsbau massiv gefördert werden.

Bildungspolitik: Chancengleichheit für alle. Da ich von der Bildungsreform profitieren konnte, ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Bildungsbarrieren in BaWü abgebaut werden. Die Gemeinschaftsschule ist ein richtiger Schritt hin zu einer Ganztagsschule für alle. Dies heißt aber auch, dass alle Leistungsniveaus in dieser Schule vertreten sein müssen. Eine Gemeinschaftsschule muss aber auch das Abitur ermöglichen, ansonsten werden die starken Schüler weiterhin ins Gymnasium abwandern.
Lernmittelfreiheit heute heißt, dass an den Ganztagsschulen u.a. auch ein Mittagessen kostenlos ist.

Mobilität: Gesellschaftliche Teilhabe setzt Mobilität voraus, deshalb setze ich mich für ÖPNV- Sozialticket für einkommensschwache Menschen ein. Darüber hinaus erfordert die Klimaveränderung eine Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den ÖPNV.
Beide Themen sind für mich Beiträge zum dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft.

 


 

Wahlkreis Nürtingen, Peter Rauscher

01 Peter Rauscher

Konsequent, widerständig, sozial.

Wahlkreisnummer: 9
Wahlkreisname: Nürtingen
Vor- und Nachname: Peter Rauscher
Beruf: Lehre i.R.
Kontaktdaten: P.Rauscher@ntz.de
Tel.: 0176 54407452
https://rauscherpeter.wordpress.com/
Über zwanzig Jahre war ich Stadtrat in Nürtingen, seit zwei Wahlperioden bin ich Mitglied des Kreistages und seit einer Wahlperiode Mitglied der Regionalversammlung. Dieses Engagement weist auf meine kommunalpolitischen Schwerpunkte hin. Es geht mir um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aber auch um mehr Spielräume und umfangreichere Möglichkeiten kommunaler Parlamente und um mehr Bürgerentscheid und Bürgereinfluss. Als ehemaliger Lehrer sind mir Verbesserungen im Bildungssystem wichtig, besonders längeres gemeinsames Lernen, gebührenfreie Kitas und ein gutes und kostenloses Schulessen.
Mitgliedschaften:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Deutscher Freidenkerverband, Initiator und Mitarbeiter unseres Genossenschaftsladens


07-Martin-Auerbach-Jugend-und-Heimerzieher-Mediator-37

 

Martin Auerbach *13.07.1976 in Backnang wuchs ich in Winnenden auf, nach Beendigung meines Vorpraktikums begann ich 1995 meine Ausbildung zum Jugend – und Heimerzieher beim CJD.
Die beiden ersten Ausbildungsjahre verbrachte ich in Wissen an der Sieg und das dritte Ausbildungsjahr in Moers am Niederrhein.
Anschließend begann mein Zivildienst in Nürtingen, in einem Internat für gehörbehinderte Kinder und Jugendliche. Nach drei Monaten wechselte ich die Stelle und kam so ins schöne Esslingen.
Nach meinem Wehrersatzdienst wurde ich in der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung, in der ich den Zivildienst abgeleistet hatte, übernommen und arbeite bis heute dort.
Ich bin ledig und habe keine Kinder, da sich dies bislang nicht ergeben hat. Es war keine bewusste Entscheidung, eher war der Zeitpunkt immer nicht der richtige und so gingen die Jahre ins Land.

Politik interessierte mich eigentlich schon immer. Der Gedanke mich einer Partei anzuschließen, kam allerdings erst relativ spät. Dies ist eine Entwicklung, die ich aus den Erfahrungen heraus, als Mitarbeiterverteter (so heißen die Betriebsräte bei Diakonie und Kirche) und Mitglied der Gewerkschaft mache. Man setzt sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen ein und stellt fest, dass es außerhalb des Betriebes auch starke Bündnispartner braucht. Man engagiert sich bei der Gewerkschaft und stellt fest, dass viele gewerkschafltiche Themen, nur im Schulterschluß mit der Politik zu stemmen sind. Beispielsweise die Einführung des Mindestlohnes. Auch wenn er noch viel zu niedrig ist und die, betroffenen, Kolleginnen und Kollegen in die Altersarmut führt. Politisch sehr geprägt hat mich auch die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 und die Ereignisse des sogenannten schwarzen Donnerstag am 30.09.2010 im Schloßpark. Vor allem die schleppende Aufarbeitung dieser Geschehnisse,das Umfallen der etablierten Parteien im Anschluß daran und die Zerfaserung der Projektgegner.

Nach vorne sehend möchte ich mich dafür einsetzen, dass bei der Bevölkerung wieder mehr von ihrem sauer verdienten Geld ankommt, z.B. durch die paritätisdche Übernahme der Kosten für die Krankenversicherung.
Auch die Rentenmodelle a la Riester dienen doch vor allem den Versicherungskonzernen und nicht den Beitragszahlenden.
Kommunal möchte ich mich einsetzen, den Ausverkauf unserer Städte und Gemeinden, Privatisierung genannt, zu stoppen. Daseinsvorsorge und dazu gehören neben Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Schwimmbädern eben auch die Betriebe der Ver- und Entsorgung, müssen in kommunaler Hand bleiben oder langfristig wieder zurück kommen!
Diese Anliegen sind aber in einer einzelnen Kommune nicht zu stemmen, deshalb muss die LINKE in den Landtag, damit auf allen Ebenen Druck gemacht werden und die Belange der Bevölkerung wieder in den Vordergrund gerückt werden kann.

Im Landtag möchte ich mich für eine gerechtere Steuerpolitik (Vermögenssteuer ab 1000001 € von 5%) einsetzen. Hierdurch kann mehr kommunaler und genopssenschaftlicher Wohnbau getätigt werden. Die Kita gebührenfrei sein und auch die Mittagessen für alle Kinder sowie Schülerinnen und Schüler bezahlt. Wir setzen uns für eine Schule für alle ein, und wollen dort auch Gymnasialklassen verorten, damit die Kinder gemeinsam groß werden können und die Versetzung von Klasse 4 nach 5 nicht weiterhin eine Zäsur darstellt. Wir fordern auch die Rücknahme der Gehaltsabsenkung von 8% für Junglehrer und die Möglichkeit durch Fortbildungen, monetäre Gehaltsverbesserungen zu erlangen.

Gökay Akbulut in Esslingen , ein Redeprotokoll

19. Dezember 2015  Aktion

Gökay Akbulut in Esslingen , ein Redeprotokoll

Den Wahlkampfauftakt machte die Esslinger Linke mit einer Veranstaltung am 26. November. Dafür konnte die Spitzenkandidatin der Linken, Gökay Akbulut gewonnen werden.
Weitere Redebeiträge stellten die beiden Landtagskandidaten Martin Auerbach für den Wahlkreis Esslingen 07 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 37und Heinrich Brinker, nominiert für den Wahlkreis Kirchheim-Teck und Kreisvorstandssprecher vom Kreis Esslingen. Claudia Mossmann ergänzte mit einem Beitrag zur Kommunalpolitik in Leinfelden-Echterdingen.07 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 3707 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 3707 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 3707 Martin Auerbach Jugend-und Heimerzieher Mediator 37

Ganzen Beitrag lesen »

Die Linke im Kreis Esslingen formiert sich neu

16. November 2015  Position, Pressemitteilung

Die Linke im Kreis Esslingen formiert sich neu
Auf der Jahreshauptversammlung der Linken Kreis Esslingen wurden der Kreisvorstand und die
Delegierten für den Landesparteitag neu gewählt.

Ganzen Beitrag lesen »

Willkommen in Esslingen

11. Oktober 2015  Allgemein

Willkommen in Esslingen
In Esslingen kommen wie überall immer mehr Menschen an. In zahlreichen Inititativen wie zum Beispiel „Zell hilft“ finden sich ehren- und hauptamtliche Helferinnen und Helfer, die auch mitten in der Nacht Betten aufstellen und für das Nötigste sorgen. Esslinger beweisen hier gelebte Solidarität. Ihnen gebührt großer Dank!
DIE LINKE ist mit dem Konzept der Stadt einig, wonach die Menschen auf die Stadtteile verteilt eine Unterkunft finden.

Ganzen Beitrag lesen »

Solidarität mit Flüchtlingen

30. September 2015  Position, Pressemitteilung

Solidarität mit Flüchtlingen
In Deutschland muss verhindert werden, das Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Flüchtlinge werden benutzt, um Sozialdumping zu betreiben. Die Industrie fragt nach speziellen Beschäftigungskonditionen für Flüchtlinge an, so sollen sie unter dem Mindestlohn beschäftigt werden können. Das bedeutet auch einen Angriff auf die Gewerkschaften. Daher ist die Solidarität mit den Flüchtlingen um so wichtiger: gemeinsam muss für den Erhalt langwierig errungener Standards gekämpft werden, gegen die Ausbeutung, im Interesse Aller. Sich gemeinsam zu organisieren ist wichtig.

Ganzen Beitrag lesen »

Die Fluchtursache Krieg

30. September 2015  Aktion, Pressemitteilung

Die Fluchtursache Krieg

Bei der politischen Matinee der Kirchheimer Linken referierte die Hochschuldozentin und Vorstandsmitglied der Europäischen Linken Claudia Haydt im voll besetzten Raum über die Hauptfluchtursache: den Krieg.
Sie stellte zunächst klar, dass die Selbsteinschätzung der Deutschen über ihre offenherzige Hilfsbereitschaft den Flüchtenden gegenüber, im europäischen Ausland so nicht geteilt wird. Das Image bleibt vielmehr nachhaltig durch die deutsche Krisenpolitik beschädigt.

Ganzen Beitrag lesen »